Sie kennen das: Der Rasen vom Nachbarn sieht aus wie ein englischer Golfplatz, Ihrer eher wie eine Bergwiese nach dem Winter. Liegt es am Boden? Am Wetter? An der Mondphase? Meistens liegt es an drei ganz einfachen Dingen.
Fehler Nr. 1: Zu kurz mähen
Der häufigste Fehler überhaupt. Viele stellen den Rasenmäher auf die niedrigste Stufe, weil „dann muss ich nicht so oft mähen“. Das Ergebnis: Der Rasen wird braun, vertrocknet und Unkraut breitet sich aus. Richtig: Im Sommer nie kürzer als 4-5 cm mähen. Im Harz, wo es eh kühler ist, eher 5-6 cm. Das schützt den Boden vor Austrocknung und gibt dem Rasen Kraft.
Fehler Nr. 2: Zu selten mähen
Das andere Extrem: Wochen wachsen lassen, dann alles auf einmal abmähen. Das stresst den Rasen enorm. Richtig: Alle 7-10 Tage mähen und nie mehr als ein Drittel der Halmlänge abschneiden. Ja, das bedeutet im Sommer wöchentlich ran. Oder jemanden beauftragen, der das zuverlässig macht.
Fehler Nr. 3: Nie düngen
Ein Rasen braucht Nährstoffe – genau wie jede andere Pflanze. Ohne Düngung wird er blass, lückig und anfällig für Moos und Unkraut. Richtig: Dreimal im Jahr düngen – im Frühjahr (März/April), im Sommer (Juni) und im Herbst (September) mit speziellem Herbstdünger.
Der Harz-Bonus: Vertikutieren im Frühjahr
Nach dem langen Winter im Harz ist der Rasen meist verfilzt und voller Moos. Einmal im Frühjahr vertikutieren (April/Mai) macht Wunder: Es entfernt Moos und Filz, der Rasen kann wieder atmen.
Und wenn Sie keine Lust auf all das haben?
Verständlich. Rasenpflege ist Arbeit – regelmäßig, bei jedem Wetter, die ganze Saison lang. Genau dafür gibt es uns. Wir kümmern uns im Jahresvertrag um Ihren Rasen und die komplette Gartenpflege. Sie genießen den Garten, wir machen die Arbeit.
